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Apulien 2010

Reiseberichte vom Absatz des italienischen Stiefels

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Mon
2
Aug '10

Zweiter Tag: Monopoli

Nachdem ich der Meinung war, von Bari schon am vorigen Tag alles relevante gesehen zu haben, beschloss ich, am zweiten Tag nach Monopoli zu fahren. Der Bahnhof von Bari war nicht weit entfernt von meiner Unterkunft, das größte Problem war jedoch, sich zurecht zu finden. Manche Beschriftungen sind viersprachig (italienisch, englisch, französisch, deutsch), das allermeiste ist jedoch nur nur auf italienisch zu finden. Dann hatte noch dazu der Ticketautomat Probleme, sodass er keine Münzen annahm und das Wechselgeld nur in Form einer Kreditgutschrift herausgab. Also zum Schalter, dort lange gewartet, und dem Verkäufer in einem stark vereinfachten Englisch mitgeteilt, dass man nach Monopoli wollte, und wann der nächste Zug gehe. Die Antwort von 12:45 schreckte mich, da es erst knapp 10 Uhr war, letztendlich konnte ich aber doch noch einen Zug, der eigentlich schon um 9:30 gefahren wäre, aber knapp 45 Minuten Verspätung hatte (mindestens 20 Minuten davon hat er in Bari verbracht), nehmen.
Monopoli selbst war in etwa 30 Minuten erreicht. Das einzig interessante hier ist der Hafen und die gleich daneben befindliche Altstadt. Ähnlich wie in Bari ist auch hier die Altstadt sehr eng mit etlichen Gassen durchzogen, und man hat fast das Gefühl, in die Privatsphäre der Einheimischen einzudringen.
Der Hafen präsentierte sich fast stereotyp: etliche Fischerboote, Fischer, die ihre Netze flickten, Kinder, die sich die Zeit spielend oder mit Angeln vertrieben.
Auch Bari hat ein Kastell, das allerdings mehr wie ein einfacher Wachturm aussieht. Ob es besichtigt werden kann – keine Ahnung. Das Eingangstor war zwar offen, eine Stiege weiter stand ich allerdings vor verschlossenen Türen, und keinem, der mir irgendwie weiterhelfen oder Auskunft geben konnte.
Also weiter zur nächsten Sehenswürdigkeit, der barocken Kirche. Von außen sah die ja richtig heruntergekommen und schäbig aus (obwohl sie als das höchste Gebäude der Altstadt von weitem zu sehen ist), war dafür innen umso prachtvoller. Das Kernstück dieser Kirche schien eine Ikone von Maria mit Kind zu sein, die angeblich auf einem Floß in Bari an Land gespült wurde.
Nach einer weiteren Runde durch die Altstadt ging es schließlich in ein Restaurant, das vom Reiseführer als exzellentes Fischlokal beschrieben wurde (dem kann ich ohne Einschränkung zustimmen) und dessen Personal angeblich besonders gut englisch können soll. Tatsächlich war es aber ein Problem, mich zu verständigen, Kommunikation auf Englisch funktionierte überhaupt nicht, und ich musste mich mit den wenigen Brocken Italienisch, die der Reiseführer so hergab, durchkämpfen. Naja, zu Bier und gegrilltem Fisch reichte es immerhin. Nach dem üppigen Mahl ging es schließlich zurück zum Hauptbahnhof, wo ich den nächsten Zug zurück nach Bari nahm. Und auch hier tat sich wieder das Problem auf, dass das allermeiste nur auf Italienisch beschriftet war, und das wenige Englisch noch dazu grandios schlecht war. So wurde etwa die Unterführung mit “subway” betitelt, aber U-Bahn gab es dort definitiv keine.

Nachdem ich der Meinung war, von Bari schon am vorigen Tag alles relevante gesehen zu haben, beschloss ich, am zweiten Tag nach Monopoli zu fahren. Der Bahnhof von Bari war nicht weit entfernt von meiner Unterkunft, das größte Problem war jedoch, sich zurecht zu finden. Manche Beschriftungen sind viersprachig (italienisch, englisch, französisch, deutsch), das allermeiste ist jedoch nur nur auf italienisch zu finden. Dann hatte noch dazu der Ticketautomat Probleme, sodass er keine Münzen annahm und das Wechselgeld nur in Form einer Kreditgutschrift herausgab. Also zum Schalter, dort lange gewartet, und dem Verkäufer in einem stark vereinfachten Englisch mitgeteilt, dass man nach Monopoli wollte, und wann der nächste Zug gehe. Die Antwort von 12:45 schreckte mich, da es erst knapp 10 Uhr war, letztendlich konnte ich aber doch noch einen Zug, der eigentlich schon um 9:30 gefahren wäre, aber knapp 45 Minuten Verspätung hatte (mindestens 20 Minuten davon hat er in Bari verbracht), nehmen.
Monopoli selbst war in etwa 30 Minuten erreicht. Das einzig interessante hier ist der Hafen und die gleich daneben befindliche Altstadt. Ähnlich wie in Bari ist auch hier die Altstadt sehr eng mit etlichen Gassen durchzogen, und man hat fast das Gefühl, in die Privatsphäre der Einheimischen einzudringen.
Der Hafen präsentierte sich fast stereotyp: etliche Fischerboote, Fischer, die ihre Netze flickten, Kinder, die sich die Zeit spielend oder mit Angeln vertrieben.
Auch Bari hat ein Kastell, das allerdings mehr wie ein einfacher Wachturm aussieht. Ob es besichtigt werden kann – keine Ahnung. Das Eingangstor war zwar offen, eine Stiege weiter stand ich allerdings vor verschlossenen Türen, und keinem, der mir irgendwie weiterhelfen oder Auskunft geben konnte.
Also weiter zur nächsten Sehenswürdigkeit, der barocken Kirche. Von außen sah die ja richtig heruntergekommen und schäbig aus (obwohl sie als das höchste Gebäude der Altstadt von weitem zu sehen ist), war dafür innen umso prachtvoller. Das Kernstück dieser Kirche schien eine Ikone von Maria mit Kind zu sein, die angeblich auf einem Floß in Bari an Land gespült wurde.
Nach einer weiteren Runde durch die Altstadt ging es schließlich in ein Restaurant, das vom Reiseführer als exzellentes Fischlokal beschrieben wurde (dem kann ich ohne Einschränkung zustimmen) und dessen Personal angeblich besonders gut englisch können soll. Tatsächlich war es aber ein Problem, mich zu verständigen, Kommunikation auf Englisch funktionierte überhaupt nicht, und ich musste mich mit den wenigen Brocken Italienisch, die der Reiseführer so hergab, durchkämpfen. Naja, zu Bier und gegrilltem Fisch reichte es immerhin. Nach dem üppigen Mahl ging es schließlich zurück zum Hauptbahnhof, wo ich den nächsten Zug zurück nach Bari nahm. Und auch hier tat sich wieder das Problem auf, dass das allermeiste nur auf Italienisch beschriftet war, und das wenige Englisch noch dazu grandios schlecht war. So wurde etwa die Unterführung mit “subway” betitelt, aber U-Bahn gab es dort definitiv keine.

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1 Comment » to “Zweiter Tag: Monopoli”

  1. Korie Daniels Says:

    So ein interessanter Bericht!Vielen Dank, bin fasziniert :) Herzliche Grüße! Korie