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Apulien 2010

Reiseberichte vom Absatz des italienischen Stiefels

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Thu
5
Aug '10

Lecce

Vorgestern und gestern waren relativ unspannend. Vorgestern habe ich mir zuerst ein Zimmer in Lecce gesucht, was mit einem Stress verbunden war, weil die meisten Pensionen und Anbieter von Bed&Breakfast kein Englisch können und/oder kein Zimmer frei haben. Also hab ich mir ein Zimmer bei dem genommen, der ein Zimmer frei hat und auch noch Englisch konnte. :-)

Praktischerweise ist das Zimmer direkt am Rand der Altstadt, in der Verlängerung der Straße, die vom Bahnhof wegführt, insofern ideal um in die Stadt zu gehen als auch um Ausflüge in die Umgebung zu machen.

Den gestrigen Tag verbrachte ich dann mit nicht viel mehr als mit dem Zug von Bari nach Lecce zu fahren (weniger als 2 Stunden dauert das, und kostet mit dem Regionalzug bombige EUR 8,60; bei der Preisstruktur können sich Deutsche Bahn und ÖBB echt was abschauen), die unmittelbare Umgebung zu erkunden, d.h. Bank, Supermarkt und Internetcafe zu finden, mich ein wenig auszuruhen, und dann entspannt in der Altstadt von Lecce zu dinieren.

Heute ging es dann endlich “so richtig” nach Lecce rein, aber nicht, bevor ich WLAN auf dem mitgenommenen eeePC einzurichten, das nämlich im Zimmerpreis inkludiert ist, wie mir der Betreiber so nebenbei beim Frühstück erzählte. Die meisten Sehenswürdigkeiten in Lecce sind gut zu Fuß zu erreichen, jede Menge beeindruckende Kirchen, aber auch ein paar Museen, wie etwa das Cartapesta-Museum, das die Herstellung der für Lecce typischen Pappmaché-Figuren sowie einige Exponate zeigt (Eintritt frei, BTW), oder das Museo Archeologico, das archäologische Funde aus der Umgebung zeigt, d.h. v.a. Steinzeit bis Antike. Letzteres Museum ist leider etwas chaotisch, alles ist auf italienisch, niemand dort kann englisch, und einige Teile des Museums sind eigentlich nicht geöffnet, aber wenn man die Hinweisschilder dezent ignoriert, und einfach daran vorbeigeht, kriegt man auch etliche interessante Stücke zu sehen. :-) Der Eintritt im archäologischen Museum war übrigens auch frei.

Heute hab ich auch gemerkt, dass mit der Zeit das “Kirchen schauen” auch langweilig wird, insbesondere bei der Masse an Sakralbauten, die sich allein in der Innenstadt tummeln.

Die Pläne für die nächsten zwei Tage bestehen übrigens darin, zwei der drei Orte Brindisi, Ostuni und Gallipoli zu besuchen. Mal schauen, was draus wird…

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